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Rupperswil: Motorrad kollidierte mit Reh

In der Nacht prallte ein Motorradfahrer ausserorts heftig mit einem Reh zusammen. Der Lenker stürzte und verletzte sich. Das Reh wurde weggeschleudert und blieb tot liegen. Die Kantonspolizei ruft in diesem Zusammenhang zu besonderer Vorsicht auf.

Auf seiner Honda fuhr der 54-jährige Mann am Montag, 28. Juli 2008, kurz nach 23:30 Uhr auf der Aaretalstrasse von Rupperswil her in Richtung Wildegg. Im Bereich des Waldausgangs rannte plötzlich ein Rehbock von links auf die Hauptstrasse. Das Motorrad kollidierte mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h mit dem Tier, das rund 15 Meter weit weggeschleudert wurde.

Der Motorradfahrer stürzte und zog sich Schürfungen und Prellungen zu. Eine Ambulanz brachte ihn ins Kantonsspital Aarau. Der Rehbock war auf der Stelle tot. Am Motorrad entstand Totalschaden.

Täglich verzeichnet die Kantonspolizei vor allem in der Nacht Kollisionen zwischen Motorfahrzeugen und Wildtieren. Die Kantonspolizei mahnt zu erhöhter Aufmerksamkeit. Besonders auf gefährdeten und entsprechend signalisierten Strecken muss immer mit Wildtieren gerechnet werden. Daher ist eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise wichtig. Kommt es zur Kollision mit einem Wildtier, ist umgehend die Kantonspolizei (Notruf 117) zu verständigen.