Hauptmenü

Alle KAPO-Medienmitteilungen

Rupperswil: Entführung endete mit tragischem Ausgang

Nach einer gewaltsamen Entführung seiner ehemaligen Lebensgefährtin auf offener Strasse, wurden Opfer und Täter 3 Tage später in einem Waldstück in Wikon/LU tot aufgefunden. Der Täter hatte zuerst die Frau und dann sich selber erschossen.


Am Montag, 21.07.2003, 0908, ging bei der Polizei die Meldung ein, dass in Rupperswil (Kreisel der Abzweigung zum Strassenverkehrsamtes) eine Frau sowie ein Fussgänger durch einen Mann mit einer Waffe bedroht werde. Abklärungen ergaben, dass offensichtlich aufgrund eines Beziehungsdeliktes, (die Frau hatte sich von ihrem langjährigen Freund getrennt) der Mann seiner Lebensgefährtin aufgelauert und ihr nachgefahren war. In Rupperswil, beim Kreisel, bremste der Mann mit seinem PW das Fahrzeug seiner Freundin aus. Als diese beim nachfolgenden Autolenker Schutz suchen wollte, wurde sie, sowie ein ihr zu Hilfe eilender Fussgänger, durch den Ex-Freund mit einer Waffe bedroht. Unter Waffendrohung wurde die Frau vom Täter zu dessen Fahrzeug geschleppt. Trotz nationaler und internationaler Fahndung konnte der Mann mit seinem Opfer unerkannt entkommen. Am Donnerstag, 24.07.2003, erfolgte diesbezüglich eine Medienorientierung durch den Chef der Krimalpolizei, Oberstlt Urs Winzenried. Wenige Minuten nach Ende der Medienkonferenz, erhielt die Kapo AG von der Kapo LU die Meldung, dass am 24.07.03, kurz nach 0900 Uhr, durch einen Wanderer in einem Waldstück, auf dem Gemeindegebiet Wikon, zwei Leichen in einem Fahrzeug aufgefunden wurden. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den Toten um den Täter sowie das Opfer der Entführung handelte und der Mann vorerst seine ehemalige Lebenspartnerin und dann sich selber erschossen hatte.