Rümikon: Personenwagen nach Selbstunfall in den Rhein gestürzt.
Am frühen Sonntagmorgen, 5. Mai 2002, kurz vor 03.30 Uhr, kam ein mit 4 Personen besetzter Personenwagen von der Fahrbahn ab und stürzte in den Rhein. Ein 19-jähriger Mitfahrer fand dabei den Tod. Die anderen Insassen konnten den PW aus eigener Kraft verlassen.
Der Unfall ereignete sich ausserorts, innerhalb einer Rechtskurve der Rheintalstrasse. Wegen übersetzter Geschwindigkeit geriet der von Kaiserstuhl in Richtung Rümikon fahrende Kleinwagen ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und stürzte in den nahe an der Hauptstrasse vorbeifliessenden Rhein.
Der Lenker und zwei der Mitfahrer konnten das etwa 1,50 m tief im Wasser liegende Auto selber verlassen und sich ans Ufer retten. Sie erlitten einen Schock und mussten mit leichten Verletzungen ins Kantonsspital Baden eingeliefert werden. Der vierte Insasse, ein 19-jähriger Gastarbeiter aus der Bundesrepublik Jugoslawien, konnte nur noch tot geborgen werden. Die vier jungen Ausländer im Alter von 19 bis 26 Jahren, hatten in Kaiserstuhl einen Festanlass besucht und befanden sich mit dem von einer Kollegin ausgeliehenen RENAULT-Clio auf der Heimfahrt in die Region Brugg.
Die Bergung des PWs aus dem Fluss erfolgte durch die Stützpunktfeuerwehr Zurzach. Dabei standen auch Taucher der Deutschen Lebensrettunggesellschaft (DLRG) im Einsatz. Wegen den Bergungsarbeiten musste die Rheintalstrasse rund 3 Stunden gesperrt werden.