Rudolfstetten: Scheune in Brand geraten
Ein Brand im Scheunenanbau eines Bauernhauses richtete Sachschaden in noch unbekannter Höhe an. Verletzt wurde niemand.
Beim Gebäude handelt es sich um ein älteres Bauernhaus am Bündtenweg. Der Brand brach am Donnerstag, 9. März 2006, gegen 0400 Uhr innerhalb der angebauten Scheune aus. Ein Anwohner wurde darauf aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. In der Folge gelang es der Feuerwehr Rudolfstetten, das Feuer zu löschen, bevor sich dieses in der hölzernen Scheune ausbreiten oder gar auf den Wohnbereich des Gebäudes übergreifen konnte.
Die 84-jährige Hausbewohnerin, welche zum Zeitpunkt des Brandausbruchs geschlafen hatte, kam mit dem Schrecken davon. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.
Die Brandermittler der Kantonspolizei lokalisierten den Brandherd in einem Schrank, welcher in der Scheune stand. Darin waren Gewehrfett und sonstige Materialien älteren Jahrgangs aufbewahrt worden. Noch ist unklar, ob allenfalls eine Selbstentzündung eines dieser Stoffe zum Brandausbruch geführt hat. Brandstiftung oder Fahrlässigkeit können hingegen ausgeschlossen werden.