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Rothrist/A1: Mit Leitplanke kollidiert und mehrere Kilometer weitergefahren

Als ein Autofahrer am Mittwochmorgen in Rothrist die Autobahnausfahrt benutzte, kollidierte er mit der Mittelleitplanke. Trotz Beschädigung an seinem Audi A3 fuhr er weiter. Er benützte erneut die Autobahn und befuhr dabei den Pannenstreifen, da sein Fahrzeug kaum mehr steuerbar war. Daraufhin begab er sich im angrenzenden Kanton Luzern zu einer Autogarage. Die Kantonspolizei nahm dem 77-jährigen Mann den Führerausweis ab.

Am Mittwoch, 18. April 2012, kurz vor 08.00 Uhr erhielt die Kantonspolizei Aargau eine Meldung, wonach ein beschädigter Audi auf der Autobahn im Raum Wiggertal Richtung Luzern fahre.

Nach mehr als 30 Minuten meldete sich der verantwortliche Automobilist bei der Kantonspolizei Luzern und teilte mit, dass er eine Kollision bei Rothrist/AG verursacht hatte.

Wie die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau ergaben, kollidierte der 77-jährige Schweizer aus dem Kanton Basel-Stadt mit einer Mittelleitplanke, als er in Rothrist die Autobahnausfahrt befuhr. Der Audifahrer entschied sich trotz des Ereignisses, erneut auf die Autobahn A1 Richtung Verzweigung Wiggertal zu gelangen und fuhr dann später auf dem Pannenstreifen auf der A2 Richtung Kanton Luzern. In Reiden/LU verliess er die Autobahn. Dort hielt er schlussendlich bei einem Garagenbetrieb an.

Die Kantonspolizei nahm dem Unfallfahrer anlässlich der Tatbestandsaufnahme den Führerausweis ab. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.