Riniken / Villigen: Fensterbohrer am Werk
Während die Hausbewohner schliefen, drangen unbekannte Einbrecher lautlos in vier Einfamilienhäuser ein. Entwendet wurden hauptsächlich Bargeld und Mobiltelefone im Wert von mehreren hundert Franken.
Beim jüngsten Fall wurde in der Nacht auf Mittwoch, 22. März 2006, ein Einfamilienhaus an der Rotbergstrasse in Riniken Ziel der lautlosen Einbrecher. Auf die Tat aufmerksam wurde der Hausbewohner gegen 0430 Uhr, als er beim Verlassen des Hauses die offen stehende Haustüre bemerkte.
Wie sich zeigte hatte die unbekannte Täterschaft den Rahmen eines Fensters durchbohrt und dieses danach von aussen entriegelt. Dort stieg die Täterschaft ein und durchsuchte folglich die Räume im Erdgeschoss flüchtig. Neben zwei Portemonnaies und Mobiltelefonen wurde ein rund 20 kg schwerer, leerer Kleintresor abtransportiert. Die Portemonnaies blieben vor dem Haus zurück.
Bereits in der Nacht auf Dienstag waren drei Einfamilienhäuser an der Schürmattstrasse in Villigen von Einbrechern heimgesucht worden. Auch hier hatte die Täterschaft die Fensterrahmen durchbohrt und war eingestiegen. Von den schlafenden Hausbewohnern unbemerkt hatte die Täterschaft ebenfalls Portemonnaies an sich genommen. Der Deliktsbetrag beläuft sich für alle vier Straftaten auf mehrere hundert Franken. Der angerichtete Sachschaden muss auf etwa 1'000 Franken beziffert werden.
Die Kantonspolizei geht davon aus, dass für alle vier Einbruchdiebstähle die gleiche Täterschaft verantwortlich ist. Von früheren Fällen her ist bekannt, dass die Tätergruppen, welche sich auf diese besondere Einbruchstechnik spezialisiert haben, oftmals mit Fahrrädern an die Tatorte gelangen. Die Velos werden meist zuvor entwendet und bleiben in der Umgebung zurück. Die Kantonspolizei Aargau ersucht die Bevölkerung, verdächtige Feststellungen sofort zu melden (Notruf 117).
Hinweise zu den vier Einbruchdiebstählen nimmt die Kantonspolizei Brugg, Telefon 062 835 85 00, entgegen.