Rietheim: Autofahrerin bei Frontalkollision schwer verletzt
Bei einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem korrekt entgegenkommenden Tanklastzug wurde die nicht angegurtete Autofahrerin schwer verletzt. Sie musste mit der Rega in die Universitätsklinik nach Zürich geflogen werden. Ihr Zustand ist kritisch.
Am Freitag. 22. September 2000, kurz vor 0900 Uhr, war eine 19-jährige Autofahrerin mit ihrem Opel Kadett von Zurzach herkommend Richtung Rietheim unterwegs. Im Dorf Rietheim kam ihr Auto infolge übersetzter Geschwindigkeit ins Schleudern. Obschon der Chauffeur eines korrekt entgegenkommenden Tanklastzuges noch auf das Trottoir auswich, konnte er die Frontalkollision nicht mehr verhindern. Der Opel Kadett prallte mit grosser Wucht gegen die Front des Tanklastzuges. Durch den heftigen Aufprall wurde die Front des Autos weggerissen, bzw. der Motor in einen Garten geschleudert. Das Wrack kam vor diesem Garten, auf dem Vorplatz einer Liegenschaft, zum Stillstand. Der Tanklastzug, an dem die Lenkung und die Vorderachse beschädigt wurden, wodurch er nicht mehr lenkbar war, rollte in seiner Fahrtrichtung noch rund 25 Meter weiter und kam dann ebenfalls zum Stillstand.
Die nicht angegurtete Autofahrerin wurde schwer verletzt. Sie musste mit der Rega in die Universitätsklinik nach Zürich geflogen werden. Ihr Zustand ist kritisch.
Die Durchfahrt Rietheim blieb bis 1330 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Feuerwehr örtlich umgeleitet.
Allfällige Zeugen, die bezüglich der Fahrweise der Autofahrerin zwischen Zurzach und Rietheim Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei in Zurzach, Telefon 056 249 17 17, zu melden.