Hauptmenü

Alle KAPO-Medienmitteilungen

Rheinfelden: Streit mit tödlichem Ausgang

Bei einem Streit unter Tamilen, der im Freien mit Messer ausgetragen wurde, erlitt ein 41-jähriger Asylant aus Sri Lanka derart schwere Verletzungen, dass er auf der Strasse starb.



Am 14. August 2000, um 22:39 Uhr, meldete eine Anwohnerin, dass vor einem Haus an der Dianastrasse in Rheinfelden eine Schlägerei im Gange sei. Drei Minuten später wurde von einem Verletzten gesprochen, für den die Ambulanz aufgeboten worden sei. Von der Ambulanzbesatzung war dann zu erfahren, dass der Mann im Sterben liege. Deshalb musste auch die ebenfalls alarmierte Rettungsflugwacht unverrichteter Dinge zu ihrem Stützpunkt zurückfliegen, nachdem die Reanimation erfolglos verlaufen war.

Die polizeilichen Abklärungen vor Ort ergaben, dass es sich um ein Beziehungsdelikt handelt. Der mutmassliche Täter, ein dreissigjähriger Tamile aus Rheinfelden, ist mit der Ehefrau des 41-jährigen Opfers befreundet und bereits Ende 1999 wurde am gleichen Ort ein Streit mit Messer ausgetragen. Damals blieb es bei einer einfachen Körperverletzung, währenddem jetzt insgesamt acht Stichwunden zum Tod des Opfers geführt haben.

Nachdem die Aussagen der Beteiligten voneinander abweichen, mussten auf Weisung des Bezirksamtes Rheinfelden gesamthaft 4 Asylbewerber aus Sri Lanka im Alter von 24 bis 39 Jahren inhaftiert werden. Nähere Angaben über das Motiv und den Tatablauf können aus Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden.