Hauptmenü

Alle KAPO-Medienmitteilungen

Rheinfelden: Hunde-Einsatz in Deutschland

Gestützt auf den Vertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland über die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit fuhr am 29. März 2002, abends, ein Hundeführer der Kantonspolizei Aargau mit seinem Bloodhound nach 74821 Mosbach/Deutschland, um einen Autofahrer zu suchen, dessen Fahrzeug mit Einschusslöchern aufgefunden worden war, so dass ein Verbrechen nicht ausgeschlossen werden kann.


Am 28.03.2002, gegen 21:50 Uhr, wurde im "Bürgerwald" zwischen Mosbach und Sattelbach in einem Waldweg ein Fahrzeug mit Einschusslöchern aufgefunden. Trotz einer umfangreichen Suchaktion konnte der 36-jährige Besitzer dieses Fahrzeuges bis jetzt nicht gefunden werden.

Unser Hundeführer begab sich vorerst an den Wohnort des Vermissten in Aglasterhausen, wo der Bloodhound an einem Kleidungsstück seinen Geruch aufnehmen konnte. Darauf verfolgte der Hund - nach mehr als 24 Stunden - vom Fundort des Fahrzeuges aus eine Spur, die nach zirka 800 Meter bei einem Waldweg endete. Dort zeigte er "Ende der Fährte" an, so dass an dieser Stelle in ein Fahrzeug eingestiegen worden sein muss.

Die Kosten für diesen Hundeeinsatz im Ausland werden durch die Polizeidirektion Mosbach übernommen und die deutschen Kollegen haben uns für diese unbürokratische Unterstützung herzlich gedankt.