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Rheinfelden: 25 Personen nach Brand evakuiert

Als Folge eines Brandes in einem Mehrfamilienhaus musste die Feuerwehr 25 Personen evakuieren. Sieben Personen verletzten sich und mussten in verschiedene Spitäler gebracht werden. Nach ersten Erkenntnissen liegt Brandstiftung vor. Die Kantonspolizei nahm einen 21-jährigen Mann fest.

Betroffen war ein Mehrfamilienhaus mit 25 Wohnungen an der Carl-Güntert-Strasse. Eine Bewohnerin alarmierte am Dienstag, 6. Juni 2006, um 03:15 Uhr die Feuerwehr, als dichter Qualm durch das Treppenhaus nach oben drang. Mit Atemschutz drang die Feuerwehr Rheinfelden in die Kellerräumlichkeiten vor und stellte dort den Brandherd fest. Kurz nach vier Uhr konnte sie den Brand löschen.

Durch die enorme Rauchentwicklung konnten mehrere Bewohner das Haus nicht mehr über das Treppenhaus verlassen. Die Feuerwehr setzte eine Autodrehleiter ein und rettete die betroffenen Bewohner über die Balkone. Insgesamt mussten 25 Personen evakuiert werden. Sie wurden vorübergehend in einer nahen Turnhalle untergebracht. Ambulanzen brachten sieben Personen in die Spitäler Rheinfelden, Laufenburg und Liestal. Über die Verletzungen dieser Personen liegen noch keine Angaben vor.

Nach ersten Erkenntnissen muss der Brand vorsätzlich gelegt worden sein. Ob ein Zusammenhang zu der bisherigen Brandserie vorliegt, muss noch geklärt werden. Die Kantonspolizei Aargau nahm am frühen Morgen einen 21-jährigen Schweizer für weitere Abklärungen fest. Aus ermittlungstaktischen Gründen können zu den Umständen der Festnahme und den laufenden Ermittlungen noch keine Angaben gemacht werden.

Die Höhe des Sachschadens steht zur Zeit noch nicht fest.