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Othmarsingen A1: PW in Baustelle gefahren und zwei Arbeiter mittelschwer verletzt

Bedingt durch eine Baustelle war die Überholstreifen gesperrt, was ein Automobilist zu spät realisierte. In der Folge wich er gegen die Mittelleitplanke aus, fuhr streifend zwischen Mittelleitplanke, Signalisationsanhänger und Zugfahrzeug durch und prallte gegen den von zwei Arbeitern bediente Bohranhänger. Der Anhänger wurde in das Zugfahrzeug geschoben und die beiden Arbeiter mittelschwer verletzt.

Am Donnerstag, 6. Oktober 2005, 10.55 Uhr, war ein 28-jähriger Schweizer mit seinem PW Audi auf der A1 Richtung Bern unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt befand sich auf Gemeindegebiet Othmarsingen eine Tagesbaustelle mit Sperrung des Überholstreifens. Die Baustelle war entsprechend signalisiert und die Geschwindigkeit auf 100 km/h reduziert. Innerhalb der Baustelle waren Arbeiter mit Kernbohrungen beschäftigt.
Der auf dem Überholstreifen fahrende Audifahrer realisierte die Verengung, die mit einem sogenannten Abweispfeil auf einem Anhänger mit einem Lastwagen als Zugfahrzeug signalisiert war, zu spät. Um nicht auf den Anhänger aufzufahren, lenkte er sein Auto zwischen der Leitplanke, dem Signalisationsanhänger und dem Lastwagen durch, wobei es zu Streifkollisionen mit der Mittelleitplanke und den Signalisiationsfahrzeugen kam.
Dann kollidierte er mit dem Bohranhänger und den beiden die Maschine bedienenden Arbeitern. Der Bohranhänger wurde in das Zugfahrzeug geschoben und die beiden Arbeiter mittelschwer verletzt. Sie wurden in die Spitäler Aarau und Baden gebracht. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. An den Fahrzeugen und Autobahneinrichtungen entstand ein Sachschaden von rund 160'000 Franken.