Ost-Aargau: Nächtliche Einbrecher am Werk
Auch in den letzten beiden Nächten haben unbekannte Einbrecher hauptsächlich im östlichen Aargau mehrere Wohnhäuser heimgesucht. Die Kantonspolizei ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf.
Am Donnerstagmorgen, 14. September 2006, mussten die Bewohner von sieben Einfamilienhäusern feststellen, dass ihr Haus Ziel von nächtlichen Einbrechern geworden war. Die Tatorte verteilen sich auf die Gemeinden Gebenstorf, Villigen und Birrhard. Die Täterschaft hatte mehrheitlich den Rahmen von Terrassentüren oder Fenstern aufgebohrt und hatte diese folglich entriegeln können. In Gebenstorf hatten die Einbrecher einen Volvo V70 entwendet, der vor einem der betroffenen Gebäude parkiert gewesen war.
Bereits in der Nacht auf Mittwoch, 13. September 2006, waren in den Gemeinden Turgi, Würenlingen und Spreitenbach Einbrecher aktiv. Betroffen waren acht Einfamilienhäuser. Mehrheitlich war die Täterschaft dabei durch die "Fensterbohr"-Methode ins Haus gelangt. In fast allen Fällen merkten die schlafenden Bewohner nichts vom nächtlichen Treiben.
Die Täterschaft nahm Bargeld, Mobiltelefone, Laptops und andere elektronische Geräte an sich. In einem Haus bedienten sich die Einbrecher auch mit Wurst und Brot. Deliktsbetrag und Sachschaden belaufen sich auf mehrere tausend Franken.
Seit anfangs September 2006 verzeichnet die Kantonspolizei Aargau bereits über 70 "Fensterbohrer"-Einbruchdiebstähle. Die Kantonspolizei ermittelt, ob und welche Zusammenhänge bestehen. Die Täterschaft ist bislang unbekannt.
Die Kantonspolizei ersucht die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Feststellungen - auch tagsüber - sofort zu melden (Notruf 117). Auf der Homepage der Kantonspolizei Aargau finden sich Ratschläge, wie man sich vor solchen Einbrechern schützen kann.
Präventionstipps gegen "Fensterbohrer"