Oftringen: Streit unter Eheleuten eskalierte
Eine heftige Auseinandersetzung zog gestern Abend einen Polizeieinsatz in Oftringen nach sich. Ein angetrunkener 64-jähriger Schweizer bedrohte seine Ehefrau und hielt ihr die Atemwege zu. Nachdem sie sich losreissen und schreien konnte, wurden Nachbarn auf den Streit aufmerksam. Beim Eintreffen der Polizeikräfte hielt er ein Messer in der Hand. In der Folge liess er sich widerstandlos festnehmen. Er wurde durch einen Amtsarzt in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen. Das Opfer, welches sich ins Spital begeben musste, erlitt leichte Verletzungen.
Am Donnerstag, 22. August 2013, kurz vor 19.30 Uhr eskalierte ein Streit eines Ehepaares in einem Oftringer Quartier. Aufgrund einer bei der Einsatzzentrale eingegangenen Meldung rückten rasch mehrere Patrouillen der Kantons- und Regionalpolizei aus.
Als nach wenigen Minuten die Polizei eintraf, stellten sie den 64-jährigen Mann fest, der ein Messer in der Hand hielt. Er äusserte die Absicht, sich selbst ein Leid anzutun, wenn sich jemand nähere.Seine Ehefrau konnte sich bereits in Sicherheit begeben. Sie wurde durch eine aufgebotene Ambulanzbesatzung betreut.
Die Polizisten bemühten sich, die Situation ruhig und ohne Gewalteinsatz zu bewältigen. Nach mehr als 30 Minuten liess sich der Mann widerstandslos festnehmen.
Vorausgegangen war gemäss ersten Ermittlungen ein heftiger Streit des Schweizers mit seiner 63-jährigen Ehefrau. Er soll sie mit dem Tod bedroht haben und ihr mit Körpergewalt die Atemwege zugehalten haben. Sie konnte sich offenbar los reissen und um Hilfe rufen, worauf Nachbarn zu Hilfe eilten.
Der beim Aggressor durchgeführte Atemlufttest ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Aufgrund seines Zustandes wurde er einem Amtsarzt vorgeführt, welcher ihn in eine Psychiatrischen Klinik einwies, da er nicht hafterstehungsfähig war.
Die Ehefrau erlitt nach ersten Erkenntnissen nur leichte Verletzungen. Zwecks medizinischer Abklärungen wurden Fachkräfte des Instituts für Rechtsmedizin, Bern, beigezogen. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete eine Strafuntersuchung.