Oftringen: Mongole bei Streit getötet
In der Kantonalen Unterkunft für Asylbewerber kam es zwischen mehreren Männern aus bisher unbekannten Gründen zu einer handfesten Auseinandersetzung in deren Verlauf ein 22-jähriger Mongole durch Messerstiche so schwer verletzt wurde, dass er kurz nach der Einlieferung ins Spital verstarb. Die Beteiligten, 2 Iraker und 1 Mongole, wurden auf Verfügung des Bezirksamtes inhaftiert.
Am Montag, 10. September 2001, ca. 1730 Uhr, kam es in der Unterkunft für Asylbewerber in Oftringen zwischen mindestens 4 Männern zu einem Streit. Der Streit verlagerte sich vor die Unterkunft, wo es schlussendlich zur handfesten Auseinandersetzung kam. In deren Verlauf wurde ein 22-jähriger Mongole durch Messerstiche in die Brust so schwer verletzt, dass er kurz nach der Einlieferung ins Kantonsspital Aarau verstarb.
Die Beteiligten verliessen den Tatort noch vor dem Eintreffen der Polizei, konnten aber im Laufe des Abends angehalten werden. Bei ihnen handelt es sich um 2 Iraker und 1 Mongole, alle Asylbewerber. Ihre Aussagen sind sehr widersprüchlich und keiner will dem Opfer die Messerstiche zugefügt haben. Bis jetzt steht auch nicht fest was der Grund für diese Auseinandersetzung war.
Die drei Männer wurden in der Folge auf Verfügung des Bezirksamtes in Untersuchungshaft genommen.
Das Tatmesser, ein sogenanntes Rüstmesser, konnte am Tatort sichergestellt werden.
Weitere Einzelheiten stehen noch nicht fest und sind Gegenstand der eingeleiteten Untersuchung.