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Oftringen/Aarwangen: Mutmassliche Einbrecher kamen nicht weit

In Oftringen suchten Einbrecher zwei Wohnungen heim. Am gleichen Vormittag nahm die Kantonspolizei Bern die mutmasslichen Täter im Alter von 17 und 21 Jahren fest. Die beiden hatten das Diebesgut der beiden Einbruchdiebstähle noch auf sich.

Einer der Geschädigten musste am Dienstag, 16. Januar 2007, um 12:20 Uhr feststellen, dass seine Attikawohnung am Tych im Verlauf des Vormittags Ziel eines Einbruchdiebstahls geworden war. In der Folge zeigte sich, dass die bis dahin unbekannten Einbrecher auch die Wohnung des Nachbarn heimgesucht hatten. An beiden Orten hatte die Täterschaft die Wohnungstüre aufgewuchtet und dabei erheblichen Sachschaden angerichtet.

Die Kantonspolizei Aargau versuchte folglich, den nicht anwesenden Nachbarn auf dessen Mobiltelefon zu erreichen, um ihn über das Ereignis zu verständigen. Zum Erstaunen des Polizisten nahm den Anruf jedoch nicht der Eigentümer des Telefons, sondern ebenfalls ein Kantonspolizist auf dem Polizeiposten Aarwangen/BE entgegen.

Unabhängig von den beiden Einbruchdiebstählen hatten die Kollegen der Kantonspolizei Bern am Vormittag in Aarwangen zwei verdächtige Männer kontrolliert und festgenommen. Diese hatten etliche Mobiltelefone, mehrere hundert Franken Bargeld und eine Münzsammlung bei sich. Bald konnte nachgewiesen werden, dass es sich bei den Gegenständen mehrheitlich um die Beute aus den beiden Einbruchdiebstählen handelte.

Bei den mutmasslichen Tätern handelt es sich um zwei 17- und 21-jährige Männer aus Serbien-Montenegro. Beide weilen als Asylbewerber in der Schweiz und waren mit einem VW Golf mit französischen Kontrollschildern unterwegs. Beide Männer befinden sich nun für weitere Abklärungen in Untersuchungshaft.