Oeschgen/A3: Alkoholisiert und unter Drogeneinfluss Kollision verursacht
Alkoholisiert und unter dem Einfluss von Drogen verursachte ein 22-jähriger Schweizer eine Auffahrkollision. Er setzte seine Fahrt unbekümmert fort, konnte aber später ermittelt werden.
Am Freitag, 4. November 2005, meldete eine Automobilistin um 0045 Uhr, dass sie soeben auf der A3 bei Oeschgen in Richtung Basel von einem schwarzen Kleinwagen von hinten gerammt worden sei. Der Lenker dieses Fahrzeuges habe folglich die Fahrt ohne anzuhalten fortgesetzt. Zur gleichen Zeit führte die Mobile Einsatzpolizei bei Frick in der selben Fahrtrichtung eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Bald zeigte sich, dass offensichtlich das gesuchte Fahrzeug dort kurz zuvor mit stark übersetzter Geschwindigkeit vom Radar erfasst worden war. Mit den dadurch vorliegenden Angaben konnte der Lenker ermittelt und noch in der gleichen Nacht an dessen Wohnort in der Region Brugg angetroffen werden. Auch wurde dort sein stark beschädigtes Auto vorgefunden. Der junge Schweizer, soeben 22 Jahre alt geworden, teilte mit, dass er zuvor in einem Lokal seinen Geburtstag mit ausgiebigem Alkoholkonsum gefeiert habe. Danach habe er sich auf der A3 mit schnellem Fahren vergnügen wollen. Nach-dem ein Atemluft- sowie ein Drogenschnelltest positiv verlaufen waren, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Die Lenkerin, auf deren Auto der junge Mann aufgefahren war, blieb unverletzt.