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Oberrohrdorf: Polizist musste in Notwehr von der Schusswaffe Gebrauch machen

Ein 40-jähriger Schweizer stach in einer Wohnung in suizidaler Absicht mit einem Messer auf sich ein. Beim Erscheinen der Polizei ging er mit dem Messer auf einen Polizisten los. Dieser gab in Notwehr drei Schüsse auf den Mann ab und verletzte diesen am Oberschenkel. Das Opfer wurde mit der Rega in die Universitätsklinik nach Zürich geflogen.


Am Mittwochmorgen 21. Januar 2004, 07.18 Uhr, wurde von Angehörigen des Mannes die Polizei und eine Ambulanz nach Oberrohrdorf angefordert, da sich dieser in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses angeblich in suizidaler Absicht ein Messer in die Brust gesteckt habe. Die Polizisten und die Ambulanzbesatzung fanden die Wohnungstüre im dritten Stock des Mehrfamilienhauses verschlossen vor. Die Mutter und die Schwester des Mannes hatten die Wohnung bereits verlassen. Es gelang der Polizei via Treppenhaus und Verbindungsgang durch ein Fenster in die Wohnung zu gelangen. In einem Zimmer konnte der Mann, noch immer mit einem Küchenmesser auf sich einstechend, angetroffen werden.
Der Aufforderung das Messer fallen zu lassen leistete er keine Folge, sondern ging mit dem Messer auf den Polizisten los. Dieser setzte sofort Pfefferspray ein, der aber keine Wirkung zeigte. In Notwehr machte der Polizist in der Folge von der Schusswaffe Gebrauch. Von drei Schüssen am linken Oberschenkel getroffen, gab der 40-jährige Schweizer auf. Die Rega flog den durch die sich selber zugefügten Messerstiche schwer verletzten Mann in die Universitätsklinik nach Zürich. Sein Gesundheitszustand ist stabil.
Die Beweggründe für diese Tat sind noch nicht bekannt. Bezüglich dem Tatablauf und dem Schusswaffeneinsatz hat das Bezirksamt Baden eine Untersuchung eingeleitet.