Oberentfelden/A1: Langer Stau wegen Unfalls (Zeugenaufruf)
Am frühen Morgen verunfallte auf der A1 ein leichter Anhängerzug und blockierte die Fahrbahn in Richtung Zürich. Verletzt wurde niemand. Der dichte Berufsverkehr staute sich auf einer Länge von über zehn Kilometern.
Der von einem 29-jährigen Mann gelenkte Iveco-Lieferwagen mit Anhänger war am Donnerstagmorgen, 30. Juni 2011, auf der A1 in Richtung Zürich unterwegs. Um 6.15 Uhr kam die Komposition plötzlich rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Randleitplanke. Schleudernd überquerte der Anhängerzug die Fahrbahn und kollidierte dann noch mit der Mittelleitplanke. Dabei kippten Zugfahrzeug und Anhänger und blieben auf der Fahrbahn liegen.
Der Lenker blieb unverletzt. An den Fahrzeugen sowie an den Leitplanken entstand beträchtlicher Sachschaden. Dieser kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Die havarierte Komposition blockierte beide Fahrstreifen und liess einzig auf dem Pannenstreifen eine schmale Lücke offen. In Kürze waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei auf der Unfallstelle. Mit tatkräftiger Unterstützung mehrerer Lastwagenchauffeure und eines Patrouillenfahrzeuges der Kantonspolizei gelang es, den Anhänger soweit zu verschieben, dass auch der Schwerverkehr die Unfallstelle einstreifig passieren konnte.
Im dichten Berufsverkehr bildete sich sofort Rückstau. Dieser reichte zeitweise bis nach Oftringen zurück, was einer Länge von über zehn Kilometern entspricht. Die recht aufwändige Bergung war kurz nach acht Uhr abgeschlossen. Die Verkehrslage normalisierte sich allerdings erst gegen neun Uhr.
Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Im Vordergrund der Ermittlungen steht, dass der Lenker eingeschlafen sein könnte. In diesem Zusammenhang sucht die Mobile Einsatzpolizei in Schafisheim (Telefon 062 886 88 88) Augenzeugen, die Angaben über den Unfallhergang oder die Fahrweise des Lieferwagens machen können.
Die Kantonspolizei verzeigte den 29-Jährigen und nahm ihm den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.