Niederrohrdorf/Lenzburg: Mit 141 km/h gemessen und vor Polizei geflüchtet
Ein 20-jähriger Automobilist wurde bei einer Geschwindigkeitskontrolle innerorts mit 141 km/h gemessen. Als die Polizei ihn später anhalten wollte flüchtete er. Er konnte später in Lenzburg angehalten werden und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Die Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal führte am Mittwochmorgen, 10. März 2010, in Niederrohrdorf eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei erfasste das Radargerät kurz vor acht Uhr innerorts einen Mazda mit 141 km/h anstelle der erlaubten 60 km/h. Sofort verbreitete dies der Polizist über Funk.
Bei der eingeleiteten Fahndung stiess eine Patrouille der Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal wenig später in Mägenwil auf den Mazda. Als die Patrouille das Auto anhalten wollte, beschleunigte der noch unbekannte Lenker stark. Die Polizei folgte mit Blaulicht und Horn. Weil der Automobilist ungeachtet der teilweise vereisten Fahrbahn wiederum massiv zu schnell fuhr, musste die Polizeipatrouille die Nachfahrt aus Sicherheitsgründen abbrechen. Sie verlor den Mazda im Industriegebiet aus den Augen.
Minuten später sichtete dann aber eine Patrouille der Regionalpolizei Lenzburg den Mazda in einer stehenden Kolonne beim Autobahnzubringer in Lenzburg. Es gelang folglich, den Lenker festzunehmen.
Beim Lenker handelt es sich um einen 20-jährigen Schweizer aus dem Bezirk Bremgarten. Noch sind die Gründe für seinen Tempoexzess und seine spätere Flucht unklar. Die Kantonspolizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Das Bezirksamt Baden hat den jungen Mann dazu in Untersuchungshaft gesetzt. Nach ersten Erkenntnissen lenkte er das Auto unter Drogeneinfluss.