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Muri: Zeuselnde Kinder verursachten Scheunenbrand

Weil zwei Knaben in der Scheune eines Bauernhofes zeuselten, geriet das eingelagerte Heu in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand frühzeitig löschen. Dennoch entstand ein Sachschaden von rund 150'000 Franken.

Die Bewohner des "Sarbachhofs" ausserhalb von Muri waren am Nachtessen, als sie am Donnerstag, 13. Dezember 2007, kurz nach 18:30 Uhr bemerkten, dass es in der Scheune brannte.

Die sofort alarmierte Feuerwehr Muri rückte mit einem Grossaufgebot aus und war rasch zur Stelle. Es gelang ihr, den noch mehrheitlich auf das eingelagerte Heu und Stroh beschränkten Brand mit viel Wasser zu löschen, bevor die Flammen vollständig auf das Gebäude übergreifen konnten. Obwohl dieses äusserlich weitgehend unversehrt scheint, muss der Sachschaden auf rund 150'000 Franken beziffert werden.

Bei den polizeilichen Abklärungen zeigte sich bald, dass eine Kinderzeuselei die Brandursache war. So hatte sich der 7-jährige Sohn der Familie und ein Schulfreund in der Scheune aufgehalten. Dort hatten sie auf einer Strohballe mit einem Feuerzeug Papier angezündet. Die Kinder hatten die Flammen mit den Füssen ausgetreten und geglaubt, die Gefahr sei beseitigt. Offenbar waren dennoch Glutnester zurückgeblieben.

Die Hauptstrasse Muri - Boswil war aufgrund der Löscharbeiten bis gegen 21:00 Uhr gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um.