Muri: Verursacherin von Kollision mit Hydrant ermittelt (Nachtrag)
Die Kantonspolizei konnte eine 23-jährige Frau als Verursacherin einer Kollision mit einem Hydranten ermitteln. Beim Selbstunfall vom letzten Freitag war ein Sachschaden von über 100'000 Franken entstanden.
Aufwändige Ermittlungen führten die Kantonspolizei auf die Spur der 23-jährigen Schweizerin aus dem Fricktal. Sie hat inzwischen gestanden, auf der Suche nach einer bestimmten Tankstelle auf schneebedeckter Fahrbahn die Herrschaft über ihren Fiat Punto verloren zu haben. Mit Hilfe eines Kollegen machte sie sich aus dem Staub und leitete bei einem Garagenbetrieb die Reparatur ihres Autos ein.
Inzwischen ist bekannt, dass das ausgelaufene Wasser allein bei einem angrenzenden Gewerbebetrieb einen Sachschaden von rund 100'000 Franken angerichtet hat. Während mehrerer Stunden standen rund 25 Angehörige der Feuerwehr im Einsatz.
Ein bis dahin unbekanntes Auto war in der Nacht auf Freitag, 17. Dezember 2010, am Pilatusring in Muri schleudernd gegen einen Hydranten geprallt und hatte diesen stark beschädigt. Dadurch waren rund 1.2 Millionen Liter Wasser ausgetreten (siehe Medienmitteilung vom 17. Dezember 2010).