Muri: Privatrennen endete mit Frontalkollision, einem Todesopfer und acht Verletzten.
Zwischen Muri und Boswil veranstalteten zwei Autofahrer, ein Kosovo-Albaner und ein Serbe, ein Privatrennen. Als sich die beiden Autos auf gleicher Höhe befanden, kam es mit einem korrekt entgegenkommenden Auto zu einer heftigen Frontalkollision.
Am Samstagabend, 8. November 2003, ca. 19.00 Uhr, waren zwei PW-Lenker, einer alleine mit einem VW-Vento, der andere in Begleitung seiner Familie (Ehefrau und 4 Kinder) mit einem Mercedes von Muri Richtung Boswil unterwegs. Ausgangs Muri machten sie ein Privatrennen und fuhren nebeneinander. Der Vento-Fahrer, ein 28-jähriger Kosovo-Albaner, fuhr auf der normalen Fahrbahn und der Mercedes-Fahrer, ein 37-jähriger Serbe, auf der linken Fahrbahn. Sie beschleunigten ihre Fahrzeuge und fuhren auf gleicher Höhe, als aus Richtung Boswil ein korrekt fahrender PW Toyota, besetzt mit drei Personen, entgegenkam. Auf der Höhe der Firma Rechsteiner kam es in der Folge zwischen dem Mercedes und dem entgegenkommenden Toyota zu einer heftigen Frontalkollision. Dadurch touchierte der Mercedes den PW VW Vento, welcher nach rechts von der Strasse abkam und sich in die angrenzende Wiese überschlug. Der Vento-Lenker, der keinen Führerausweis besitzt, entstieg dem Fahrzeug unverletzt.
Der Mercedes-Fahrer wurde getötet. Seine Ehefrau und die 4 Kinder, letztere waren nicht angegurtet, wurden zum Teil schwer verletzt. Die drei Insassen im korrekt fahrenden PW Toyota wurden ebenfalls schwer verletzt. Alle waren in den Wracks eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr befreit werden. Nebst Ambulanzen standen auch 2 Heli der Rega im Einsatz. Die 8 verletzten Personen wurden in die Kantonsspitäler nach Aarau und Baden gebracht.
Während der Tatbestandsaufnahme wurde der Verkehr durch die Feuerwehr örtlich umgeleitet.