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Mumpf/AG: Flucht nach Verkehrsunfall durch Grenzwachtpatrouille beendet

Am Samstag, 10. Januar 2004, kurz nach 1100 Uhr, verursachte ein stark alkoholisierter PW-Lenker auf der Autobahn A3, Fahrbahn Basel, einen Verkehrsunfall. Zusammen mit seinem Beifahrer flüchtete er zu Fuss von der Unfallstelle. Beide konnte wenig später im Verlaufe einer koordinierten Fahndungsaktion durch Beamte des Gernzwachtkorps angehalten und der Kantonspolizei zur Durchführung der weiteren Ermittlungen übergeben werden.

Ein 33-jähriger Mann aus dem Kanton Basel-Landschaft fuhr mit einem Opel Vectra, grau, und in Begleitung eines 23-jährigen Mitfahrers, auf der Autobahn A 3 in Richtung Basel. Im Raume Mumpf wollte er einen vor ihm auf dem Normalstreifen fahrenden PW-Lenker rechts über den Pannenstreifen überholen. Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Opel-Lenker verlor die Herrschaft über seinen Wagen, kollidierte vorerst schleudernd mit der Mittelleitplanke und schlussendlich mit der Randleitplanke. Das Fahrzeug kam am Schluss auf dem Pannenstreifen zu stehen.

Unmittelbar nach dem Ereignis verliessen der Lenker und sein Mitfahrer die Unfallstelle zu Fuss. Beide überkletterten den Wildschutzzaun und machten sich in Richtung Mumpf davon.

Gestützt auf dieses Meldung wurde durch die Kantonspolizei Aargau unverzüglich eine koordinierte Fahndungsaktion eingeleitet, an der Polizisten der Mobilen Einsatzpolizei, der Regionenpolizei Kapo Nord und Beamte des Grenzwachtkorps teilgenommen haben. Gestützt auf die sehr guten Signalementsangaben von Augenzeugen war es einer Patrouille des Grenzwachtkorps möglich, kurz vor Mittag beim Bahnhof in Mumpf zwei verdächtige Personen anzuhalten. Die Befragung durch die Kantonspolizei ergab schnell, dass es sich bei den beiden Männern tatsächlich um die Gesuchten handelte.

Der mit dem als Lenker identifizierten Mann durchgeführte Alko-Test ergab einen Wert von über 2,00 ‰. Sein Mitfahrer war ebenfalls alkoholisiert.

Durch den Verkehrsunfall entstand an Fahrzeugen und Autobahneinrichtungen ein Sachschaden von ca. Fr. 17'000.--. Verletzt wurde niemand.

Personen, die im Zusammenhang mit diesem Verkehrsunfall Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Mobilen Einsatzpolizei, 062 / 886 88 88, in Verbindung zu setzen.