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Mülligen/A3: Nach Verkehrsunfall inhaftiert

Ein 50-jähriger Automobilist verunfallte in der Autobahnausfahrt und verletzte sich leicht. Danach verhielt er sich gegenüber Ambulanz und Polizei derart renitent, dass er in Handschellen gelegt werden musste. Das Bezirksamt setzte ihn in Untersuchungshaft.

In Richtung Zürich fahrend verliess der 50-jährige Schweizer am Samstag, 26. Juli 2008, um 18:30 Uhr die Autobahn A3 bei der Ausfahrt Brugg. Aufgrund übersetzter Geschwindigkeit verlor er in der engen Rechtskurve die Herrschaft über das Auto. Dieses geriet auf die Böschung und überschlug sich. Am Auto entstand Totalschaden.

Die Besatzung der aufgebotenen Ambulanz wollte den leicht verletzten Mann vorsorglich im Kantonsspital Baden untersuchen lassen. Bereits auf der Unfallstelle verhielt sich dieser aber gegenüber Ambulanz und Kantonspolizei widerspenstig. Während der Fahrt ins Spital zeigte er sich weiterhin sehr aggressiv und ausfällig. Dort angekommen lief er unvermittelt in Richtung Autobahn weg und wollte mehrmals über den Wildschutzzaun klettern. Nur mit vereinten Kräften und unter Einsatz von Pfefferspray gelang es, ihn daran zu hindern. Mehrere Kantons- und Stadtpolizisten konnten den tobenden Mann dann in Handschellen legen. Dabei beschimpfte er die Polizisten aufs übelste.

Der in der Region Baden wohnhafte Schweizer musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. Das Bezirksamt setzte ihn anschliessend für weitere Abklärungen in Untersuchungshaft.