Mülligen/A1: Gegen herumfliegende Eisbrocken
Mit einer Kontrolle des Schwerverkehrs ging die Kantonspolizei Aargau heute Morgen gezielt gegen die Gefahr von Eisbrocken vor, die von Fahrzeugdächern fallen.
Jetzt in der Winterzeit sind des Öftern Last- und Lieferwagen zu beobachten, auf deren Aufbauten sich eine dicke Eis- oder Schneeschicht gebildet hat. Während der Fahrt lösen sich Brocken und wirbeln auf die Fahrbahn oder auf Trottoirs. Dies stellt für den Verkehr, aber auch für Fussgänger eine ernstzunehmende Gefahr dar. Wiederholt ist es zu Unfällen gekommen. Gesetzliche Bestimmungen verpflichten die Fahrer, die Dächer ihrer Fahrzeuge vor Antritt der Fahrt von Eis und Schnee zu befreien.
Nicht zum ersten Mal legte die Kantonspolizei Aargau bei einer gezielten Kontrolle den Fokus auf diese Problematik. Die Aktion fand am Dienstagmorgen, 3. Februar 2015, im Bereich der Überleitung A1/A3 bei Mülligen statt.
Nach vorgängiger Überwachung ab einer Brücke stoppte die Kantonspolizei zahlreiche Fahrzeuge, mehrheitlich Lastwagen und Lieferwagen. Weil sich derart viel Schnee und Eis auf ihrem Fahrzeug angesammelt hatte, mussten zehn Lastwagenfahrer an die Staatsanwaltschaft verzeigt werden. Aufgrund weniger schwerer Verfehlungen verwarnte die Polizei weitere elf Berufsschauffeure.
Weil herumfliegender Schnee ab Autodächern ebenfalls ein Risiko birgt, forderte die Polizei auch etliche Automobilisten auf, ihr Fahrzeug vom Schnee zu befreien.
Die Kantonspolizei Aargau ermahnt insbesondere die Fahrer von Nutzfahrzeugen und deren Arbeitgeber, der Gefahr der Eisbildung Rechnung zu tragen.