Mühlau: Riskantes Überholmanöver führte zu Sturz
Wegen eines gewagten Überholmanövers eines Automobilisten musste ein Motorradlenker ins Wiesland ausweichen. Dort stürzte er und wurde verletzt. Der Automobilist fuhr unbekümmert weiter.
Der graue Opel Omega fuhr am Samstag, 28. April 2007, gegen 12:45 Uhr auf der Hauptstrasse von Sins in Richtung Mühlau. An einer unübersichtlichen Stelle wollte der Lenker ein Auto mit Anhänger überholen.
Als sich der Opel auf der Gegenfahrbahn befand, kamen ihm dort mehrere Fahrzeuge entgegen. Um die drohende Frontalkollision zu vermeiden, bremste das vorderste Auto dieser Kolonne stark und wich nach rechts auf den Radweg aus. Dahinter folgte ein mit zwei Personen besetztes Motorrad. Dessen Lenker schwenkte ebenfalls nach rechts, kam aber auf dem Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Radweg zu Fall. Das Motorrad blieb folglich auf der angrenzenden Wiese liegen.
Hinter dem Motorrad sahen sich zwei weitere Automobilisten zu einer Vollbremsung mit anschliessendem Ausweichmanöver gezwungen. Der Lenker des Opel, mit dem keine Kollision stattfand, setzte seine Fahrt unbekümmert fort.
Der Motorradlenker zog sich einen Schulterbruch zu. Eine Ambulanz brachte ihn ins Spital. Seine Mitfahrerin zog sich leichte Verletzungen zu.
Aufmerksame Automobilisten merkten sich das Kontrollschild des Opel, worauf die Kantonspolizei den fraglichen Lenker noch am gleichen Tag ermitteln konnte.