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Möhlin: Schüsse auf das Gemeindehaus

In der Nacht zum Mittwoch wurden aus einer Faustfeuerwaffe 4 Schüsse auf das Gemeindehaus abgefeuert und dadurch ein Sachschaden von mehreren tausend Franken verursacht. Ein der Tat dringend verdächtigter Mann wurde festgenommen und befindet sich auf Verfügung des Bezirksamtes in Untersuchungshaft.


In der Nacht zum Mittwoch, 14. Februar 2001, wurde auf die Haupteingangstüre des Gemeindehauses, das Fenster des Büros des Gemeindeschreibers, das Fenster eines Büros der Kantonspolizei und auf die Hausfassade je ein Schuss abgefeuert. Dadurch entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der Verdacht fiel auf einen 59-jährigen im Dorf lebenden Schweizer. Der arbeitslose und als Problemperson bekannte Mann hatte nämlich in jüngster Zeit wiederholt Drohungen gegen die Gemeindebehörden und die Polizei ausgesprochen. In gewissen Kreisen solle er sich dahingehend geäussert haben, dass er im Gemeindehaus mit der Waffe aufräumen werde.
In der Folge verfügte das Bezirksamt die Festnahme dieses Mannes. Er konnte dann am Mittwochnachmittag, kurz nach 1600 Uhr, ausserhalb seines Wohnhauses angehalten und festgenommen werden. Die Festnahme verlief ohne Zwischenfall.

Bei der anschliessend durchgeführten Hausdurchsuchung konnte die Polizei 5 Faustfeuerwaffen, 13 Gewehre und rund 100 kg zu den Waffen gehörende Munition sicherstellen. Bei einigen der Waffen waren volle Magazine eingesetzt, so dass damit jederzeit sofort hätte geschossen werden können. Ob alle Waffen legal erworben worden sind, wird noch abgeklärt.

Von den Schüssen auf das Gemeindehaus will der Mann im Moment nichts wissen. Er wurde auf Verfügung des Bezirksamtes inhaftiert. Weitere Einzelheiten sind Gegenstand der eingeleiteten Untersuchung.