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Möhlin: Scheinbar grundlos vor Polizei geflüchtet

Gestern Abend flüchtete ein Automobilist vor der Polizei und verhielt sich danach so renitent, dass die Polizisten Pfefferspray einsetzen mussten. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Einen plausiblen Grund für sein Verhalten konnte der Mann nicht nennen.

Einer Patrouille der Kantonspolizei fiel der vorausfahrende Madza am Mittwoch, 1. Dezember 2010, um 19.30 Uhr beim Bahnhof Möhlin verdächtig auf. Die Polizisten wollten den Lenker überprüfen und forderten ihn zum Anhalten auf. Dieser ignorierte jedoch das Haltezeichen sowie auch Blaulicht und Sirene, welche die Polizisten zusätzlich einschalteten. Die Flucht durch das Dorf endete wieder in der Nähe des Bahnhofs, wo der Mazda auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern geriet und stehen blieb. Hartnäckig widersetzte sich der Automobilist den deutlichen Anweisungen der Polizisten, weshalb ihnen nichts anderes übrig blieb, als den Mann gewaltsam aus dem Auto zu befördern. Dabei wehrte er sich so heftig, dass die Polizisten Pfefferspray einsetzen mussten. Schliesslich gelang es, den Mann in Handschellen zu legen.

Beim Handgemenge mit dem renitenten Automobilisten stürzte einer der Polizisten und verstauchte sich das Handgelenk. Er musste sich vorsorglich im Spital untersuchen lassen.

Beim Automobilisten handelte es sich um einen 52-jährigen Schweizer aus der Region. Bei der anschliessenden Befragung konnte der vollkommen nüchterne Mann sein Verhalten nicht plausibel erklären. Die Kantonspolizei verzeigte ihn und nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab.