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Möhlin/A3: Wildschutzzaun durchbrochen und geflüchtet

Wegen eines Streits mit seiner Beifahrerin verlor ein Automobilist gestern auf der A3 die Herrschaft über das Fahrzeug und durchbrach den Wildschutzzaun. Der mutmasslich unter Drogeneinfluss stehende Lenker flüchtete unbeirrt, wurde dann aber durch die Polizei gestoppt.

In einem schwarzen VW Phaeton fuhr der 31-jährige Deutsche am Mittwoch, 15. Mai 2013, um 16.45 Uhr auf der A3 in Richtung Zürich. Wie spätere Befragungen ergaben, entbrannte dabei ein Streit mit seiner Beifahrerin. Diese soll ihm auf Höhe Möhlin ins Lenkrad gegriffen haben, wodurch der 31-Jährige die Herrschaft über den Wagen verlor. Dieser kam von der Fahrbahn ab, durchbrach den Wildschutzzaun und kam auf der angrenzenden Wiese zum Stillstand. Während die Beifahrerin unverletzt ausstieg, fuhr der 31-Jährige kurzerhand über die Wiese davon.

Ein aufmerksamer Automobilist beobachtete wenig später, wie der schwarze VW auf einer Nebenstrasse neben der A3 flüchtete. Er meldete dies sofort der Polizei. Minuten später sichtete eine Patrouille der Regionalpolizei Unteres Fricktal das Auto im benachbarten Zeiningen und konnte es anhalten.

Der in Deutschland wohnhafte Lenker war unverletzt. Allerdings bestanden Anzeichen, dass er unter Drogeneinfluss stand. Er musste daher eine Blut- und Urinprobe abgeben. Die Kantonspolizei Aargau verzeigte ihn an die Staatsanwaltschaft.

Am Auto sowie am Zaun entstand ein Sachschaden von rund 7'000 Franken.