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Möhlin/A3: Anhänger gekippt und in Brand geraten

Aus ungeklärten Gründen begann ein Lieferwagen mit Anhänger zu schlingern und kippte auf die Seite. Dadurch geriet der Arbeitsanhänger in Brand. Der Lenker blieb unverletzt. Eine Polizistin verletzte sich beim Löschversuch leicht. Zudem entstand grosser Sachschaden.

An dem mit Möbeln beladenen Lieferwagen war ein Arbeitsanhänger - ein mobiler Lift für Umzugsarbeiten - angekuppelt. Dieser leichte Anhängerzug war am Donnerstag, 26. Juni 2008, auf der A3 in Richtung Basel unterwegs. Um 17:00 Uhr begann der Anhänger bei Möhlin plötzlich zu schlingern und geriet ausser Kontrolle. In der Folge kippte dieser auf die Seite und blieb auf dem Überholstreifen liegen - noch immer mit dem stehen gebliebenen Lieferwagen verbunden. Dabei gerieten die Reifen des Anhängers und auch der darauf montierte Elektromotor in Brand.

Die erste Patrouille der Kantonspolizei war innert Minuten zur Stelle und versuchte, den Brand mit dem Feuerlöscher zu ersticken. Dabei kam es zu einer Verpuffung, wobei sich eine Kantonspolizistin durch Rauch und Löschstaub eine Reizung der Atemwege zuzog. Sie musste sich im Spital Rheinfelden ambulant behandeln lassen. Der 41-jährige Lenker des Lieferwagens blieb unverletzt.

Die Feuerwehr konnte den Arbeitsanhänger schliesslich löschen. Dieser brannte aus. An der Komposition entstand ein Sachschaden von rund 74'000 Franken. Der Schaden am Strassenbelag kann noch nicht beziffert werden.

Noch ist unklar, weshalb der Lenker die Kontrolle über den Lieferwagen verloren hat. Die Kantonspolizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

Der Verkehr konnte die Unfallstelle nur noch auf dem Pannenstreifen passieren. Daher bildete sich im Abendverkehr ein Rückstau von gegen fünf Kilometern Länge. Die Kantonspolizei konnte die Autobahn gegen 19:30 Uhr wieder freigeben.