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Merenschwand: Kollision zwischen zwei Autos fordert zwei Todesopfer und drei zum Teil schwer verletzte Personen

Wegen übersetzter Geschwindigkeit verlor ein 23-jähriger Spanier die Herrschaft über sein Fahrzeug. In der Folge kam es mit einem korrekt entgegenkommenden Auto zu einer heftigen seitlich/frontalen Kollision. Ein Mitfahrer im Auto des Verursachers verstarb auf der Unfallstelle ein weiterer im Spital. Der Verursacher wurde schwer verletzt und schwebt in Lebensgefahr. Die beiden Personen im korrekt fahrenden Auto wurden schwer verletzt.

Am Donnerstagabend, 6. April 2006, 21.20 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Spanier, der lediglich im Besitze eines Lernfahrausweises ist, mit seinem PW Ford Focus in Begleitung von zwei Mitfahrern von Merenschwand Richtung Birri. In einer leichten Rechtskurve im Dorfteil Unterrüti, kam er vermutlich wegen stark übersetzter Geschwindigkeit nach rechts von der Strasse ab. Durch eine abrupte Lenkkorrektur nach links geriet das Auto ins Schleudern. In der Folge driftete der Ford quer zur Fahrbahn auf die linke Strassenseite, wo es zu einer heftig seitlich/frontalen Kollision mit einem korrekt entgegenkommenden PW VW Passat, besetzt mit zwei Personen kam. Durch die Wucht der Kollision wurde das Verursacherfahrzeug in zwei Teile gerissen und ins angrenzende Wiesklnd katapultiert. Dabei wurden die beiden Mitfahrer, ein 20-jähriger Kroate und ein 22-jähriger Spanier, aus dem Fahrzeug geschleudert. Während der Kroate noch auf der Unfallstelle verstarb, wurden der Lenker und der andere Mitfahrer schwer verletzt. Der Mitfahrer wurde mit der Rega in die Universitätsklinik nach Zürich geflogen, wo er später verstarb. Der Lenker wurde ins Spital nach Aarau gebracht und musste später in eine Klinik nach Basel verlegt werden. Er schwebt in Lebensgefahr.
Der Lenker des korrekt fahrenden VW Passat, ein 48-jähriger Schweizer und sein 56-jähriger Mitfahrer wurden schwer verletzt. Sie wurden mit Ambulanzen in die Spitäler Zug und Muri gebracht.
Zur Bergung der Unfallopfer wurde die Feuerwehr beigezogen. Während der Tatbestandsaufnahme wurde die Strasse gesperrt und der Verkehr durch die Feuerwehr örtlich umgeleitet.

Personen, die zum Unfallhergang, insbesondere aber zur Fahrweise des Unfallverursachers, Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei in Muri, Telefon 056 675 76 20, zu melden.