Menziken / Rudolfstetten: Nach Selbstunfall geflüchtet
Zwei alkoholisierte Automobilisten prallten in der Nacht in Menziken und Rudolfstetten je gegen einen Zaun. Ohne sich um den Sachschaden zu kümmern, machten sie sich aus dem Staub. Die Kantonspolizei hat beide ermittelt und verzeigt.
Ein Automobilist stiess am Sonntag, 3. April 2011, um drei Uhr bei der Spitalstrasse in Menziken auf einen Zaun, der auf einer Länge von rund zehn Meter niedergedrückt war. Die Fahrbahn war mit Autoteilen - darunter eine abgerissene Stossstange samt Kontrollschild - übersät. Der Mann verständigte die Polizei. Eine Patrouille der Kantonspolizei konnte den Unfallverursacher bald ermitteln. Es handelte sich um einen 25-jährigen Türken aus der Umgebung. Er war unverletzt, jedoch stark alkoholisiert. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die Kantonspolizei verzeigte ihn und nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab. Der Sachschaden am Zaun und am Fahrzeug beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Auch in Rudolfstetten prallte in der Nacht ein zunächst unbekannter Automobilist gegen einen Holzzaun und beschädigte diesen erheblich. Die von einem Automobilisten kurz nach 4.30 Uhr verständigte Kantonspolizei fand auch auf dieser Unfallstelle das weggerissene Kontrollschild des Autos. Der Unfallverursacher konnte noch in den frühen Morgenstunden ermittelt und am Wohnort abgeholt werden. Dort stand auch sein beschädigtes Auto. Der nur geringfügig verletzte 30-jährige Schweizer war ebenfalls stark angetrunken und musste eine Blutprobe abgeben. Auch ihm nahm die Kantonspolizei den Führerausweis auf der Stelle ab.