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Mägenwil: Einfamilienhausbrand - Tatverdächtige angehalten

Am Freitag, 20. Oktober 2000, 2045 Uhr, wurde durch Anwohner der Brand eines Einfamilienhauses am Roggenweg gemeldet. Die Feuerwehren konnten den Vollbrand unter grossem Einsatz löschen. Eine der Brandstiftung an diesem Haus verdächtige Frau konnte nach einer Verfolgung und einem durch sie verursachten Selbstunfall in Zürich angehalten werden. Durch den Brand entstand hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Noch während den Löscharbeiten der Feuerwehren Othmarsingen und Brunegg viel Anwohnern auf, wie sich die Hausbesitzerin dem Brandplatz näherte und gleich wieder mit ihrem Personenwagen weg fuhr. Gestützt auf diese Meldung wurde eine entsprechende Fahndung ausgelöst. Die Frau konnte mit ihrem Wagen im Industriequartier gesichtet werden, wo sie sich jedoch einer Polizeikontrolle entzog. Sie setzte Ihre Flucht Richtung Autobahn fort und fuhr auf der A1 immer schneller und unter Missachtung diverser Verkehrsregeln in Richtung Zürich. Aufgrund immer unkalkulierbareren Risiken wurde die direkte Verfolgung durch die Polizei abgebrochen und in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich eine Anhaltung geplant. Zuvor verursachte die Flüchtige auf der A1 jedoch eine Streifkollision und später in Zürich, Verzweigung Pfingstweidstrasse/Hardstrasse einen Verkehrsunfall, nach dem sie angehalten werden konnte. Verletzt wurde durch diese Kollisionen niemand.
Die offensichtlich psychisch angeschlagene, 59-jährige Frau, die vor einigen Tagen schon polizeilich zur Begutachtung einem Arzt vorgeführt werden musste, wurde auf Anordnung des Bezirksarztes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Sie steht unter dem dringenden Tatverdacht, ihr eigenes Haus in Brand gesteckt zu haben.