Lenzburg: Asylbewerber wegen Einbruchdiebstahls in Haft
Als Tatverdächtiger eines Einbruchdiebstahls von Ende Juli 2013 konnte ein Asylbewerber aus Libyen ermittelt werden. Er verletzte sich beim Eindringen in das Objekt und musste sich daraufhin ins Spital begeben. Zwischenzeitlich wurde er festgenommen und in Untersuchungshaft gesetzt. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau führt eine Strafuntersuchung gegen den Beschuldigten.
Einbruchdiebstahl
Am Dienstagvormittag, 30. Juli 2013 rückte die Kantonspolizei Aargau an einen Einbruchdiebstahl in Lenzburg aus. Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Kellerfenster Zugang zu einem Einfamilienhaus und durchsuchte die Räumlichkeiten. Entwendet wurde Schmuck im Wert von einigen hundert Franken.
Der Einbrecher dürfte sich der Ausübung der Straftat verletzt haben, weshalb Blutspuren am Tatort festgestellt und gesichert werden konnten.
Ermittlung eines Tatverdächtigen
Gleichentags stiess die Kantonspolizei auf einen 18-jährigen Libyer, ein Asylbewerber aus dem Kanton Aargau, welcher sich am gleichen Dienstag via Notfall ins Kantonsspital Aarau begab. Er gab an, seine erlittenenen Schnittverletzungen würden von einer Auseinandersetzung stammen. Für die medizinische Versorgung musste er stationär aufgenommen werden.
Zwischenzeitlich wurde der junge Asylbewerber aufgrund der gewonnen Erkenntnisse durch die Kantonspolizei Aargau festgenommen und befragt. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eröffnete eine Strafuntersuchung wegen Einbruchdiebstahls und beantragte beim Zwangsmassnahmengericht Anordnung auf Untersuchungshaft. Diesem Antrag wurde für die Dauer von drei Monaten stattgegeben. Er hat die begangene Straftat inzwischen gestanden.