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Lenzburg/A1: Drängelei und gefährliche Fahrmanöver (Zeugenaufruf)

Die Kantonspolizei Aargau nahm zwei Verkehrsteilnehmern den Führerausweis ab, nachdem diese durch gefährliche Fahrmanöver auffielen. In Lenzburg verursachte einer der Beiden noch eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Die Polizei sucht Zeugen, die das Fahrverhalten am Mittwochnachmittag auf der Autobahn A1 beobachten konnten.

Am Mittwoch, 18. März 2015, 14.40 Uhr meldete sich ein Alfa Romeo-Fahrer telefonisch bei der Kantonspolizei. Er sei durch die aggressive Fahrweise eines Porsche-Fahrers auf der Autobahn bedrängt worden.
Wenig später ging bei der Kantonspolizei der Anruf des anderen Beteiligten ein. Er sei während der Fahrt auf der Autobahn ausgebremst worden.

Schlussendlich traf die Patrouille der Kantonspolizei in Lenzburg auf die beiden Kontrahenten. Die beiden Männer, ein 29-jähriger aus dem Freiamt sowie ein 33-jähriger mit Wohnsitz im Kanton Zürich, beides türkische Staatsangehörige, konnten befragt werden.
Der 29-jährige Alfa Romeo-Fahrer führte in Lenzburg vor der Kontrolle noch ein gewagtes Wendemanöver aus und verursachte eine Kollision mit einem Lieferwagen. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Ermittlungen zur Klärung des Sachverhalts und der begangenen Verkehrsdelikte gestaltet sich nicht einfach. Gegenseitig werden Vorwürfe von zu nahem Auffahren, brüskes Abbremsen auf 40 km/h (auf Autobahn) und weitere gefährliche Fahrmanöver geäussert. Diese Ereignisse fanden auf dem Streckenabschnitt der Autobahn A1, Fahrbahn Zürich zwischen Oftringen und Lenzburg statt.
Die Kantonspolizei Aargau nahm beiden Beschuldigten den Führerausweis zu Handen der Entzugsbehörde vorläufig ab.
Personen, die Angaben zum Fahrverhalten der beiden schwarzen Fahrzeuge (Porsche Panamera, Alfa Romeo) machen könnten, werden gebeten, sich zu melden (Tel. 062 886 88 88).