Leibstadt: Greenpeace-Aktion auf dem Areal des Kernkraftwerks durch Polizeieinsatz aufgelöst.
Am Donnerstagmorgen, 13.03.2003, drangen insgesamt ca. 60 Angehörige der Greenpeace auf das Gelände des Kernkraftwerks. Einigen Personen gelang es, auf den Kühlturm, die Reaktorkuppel und den Abluftkamin zu steigen, wo sie sich anketteten. Weil die Aktivisten das Areal nicht verliessen, wurde begonnen, die Besetzung durch Angehörige der Kantonspolizei Aargau aufzulösen. Es kam zu keinen handgreiflichen Ausschreitungen und die Störer leisteten lediglich passiven Widerstand. Um 1300 Uhr brach Greenpeace die Aktion ab.
Um 0735 Uhr, ging bei der Polizei die Meldung ein, dass Greenpeace-Aktivisten den Zaun des Areal an mehreren Orten durchschnitten hätten und sich auf dem Gelände des Kernkraftwerks befinden. Beim Eintreffen der Polizei waren insgesamt ca. 60 Personen auf dem Areal bzw. hatten sich teilweise bereits auf dem Kühlturm, der Reaktorkuppel und auf dem Abluftkamin angekettet.
Nachdem die Geschäftsleitung des Kernkraftwerks Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung gestellt hatte, wurde durch die Kantonspolizei begonnen, die Störaktion aufzulösen. Um 1300 Uhr brach Greenpeace die Aktion ab. Die Teilnehmer der Besetzung wurden nach Eröffnung der Anzeige wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Es erfolgten keine Inhaftierungen. Im Einsatz standen rund 40 Mann der Kantonspolizei.