Leibstadt: Brand in einer Dachwohnung
Durch den im Schlafzimmer ausgebrochenen Brand entstand ein Mobiliar- und Gebäudeschaden in der Höhe von rund 200'000 Franken. 1 Person erlitt bei Löschversuchen Brandverletzungen und musste ins Kantonsspital nach Aarau gebracht werden. Die Brandursache steht noch nicht fest.
Am Sonntag, 25. Juli 2004, ca. 17.15 Uhr, meldeten Drittpersonen einen Brand in der Dachwohnung des Mehrfamilienhauses am Furlängeweg 516 in Leibstadt. Die sofort alarmierte Ortsfeuerwehr wurde beim Löscheinsatz durch Atemschutztrupps des Kernkraftwerkes Leibstadt und die Stützpunktfeuerwehr Zurzach mit der Drehleiter unterstützt. Obschon das Feuer rasch unter Kontrolle und gelöscht war, entstand ein Gebäude- und Mobiliarschaden in der Höhe von rund 200'000 Franken.
Der Bewohner war zum Zeitpunkt des Brandausbruches abwesend. Eine Kollege von ihm, der im Nachbarhaus wohnt und zu der vom Brand Wohnung Zutritt hatte, hat sich bei Löschversuchen Verbrennungen zugezogen und musste ins Kantonsspital nach Aarau gebracht werden. Ob dieser sich beim Brandausbruch bereits in der Wohnung aufgehalten hat, oder sich kurz danach dorthin begeben hat, ist noch unklar. Er konnte bis jetzt noch nicht befragt werden.
Die Abklärungen haben gezeigt, dass der Brand im Schlafzimmer der 3 ½-Zimemrwohnung ausgebrochen sein muss. Die Brandursache steht noch nicht fest und ist Gegenstand der Untersuchung.
Wie sich weiter zeigte ,wurde in der vom Brand betroffenen Wohnung eine kleinere Indooranlage mit ca. 40 Hanfpflanzen betrieben. Gemäss ersten Abklärungen handelt es sich aber beim Produzenten nicht um den Wohnungsmieter, sondern um seinen Kollegen der sich beim Löschversuch Verbrennungen zugezogen hat. In seiner Wohnung im Nachbarhaus konnten dann auch einige Kg Marihuana sowie Blüten sichergestellt werden. Diesbezüglich wird separat ermittelt.