Kölliken: Gewaltausbruch auf Sozialamt – Beschuldigter in Haft
Anlässlich einer Besprechung beim Sozialdienst wurde ein 47-jähriger Schweizer am Mittwoch gewalttätig und griff eine Mitarbeiterin der Behörde an. Sie erlitt Prellungen und eine Platzwunde. Die Kantonspolizei Aargau konnte ihn festnehmen. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete eine Strafuntersuchung und beantragt beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft.
Am Mittwochnachmittag, 19. März 2014, eskalierte die Situation anlässlich eines Gesprächs zwischen einem 47-jährigen Schweizer und einer Mitarbeiterin des Sozialdienstes in Kölliken. Der Vorfall wurde den Behörden am Freitagnachmittag angezeigt, worauf beide Betroffenen befragt werden konnten. Die Kantonspolizei nahm den Aggressor daraufhin fest.
Am Hals gepackt und verletzt
Gemäss ersten Ermittlungen wurde der Klient anlässlich einer Besprechung aufbrausend, worauf er die 41-jährige Sozialamtsmitarbeiterin tätlich angriff. Er packte sie am Hals und würgte sie. Zudem drückte er sie gegen eine Wand des Raumes. Weitere im Haus anwesende Personen führten den Mann dann aus dem Haus.
Die Geschädigte erlitt Verletzungen am Hals und eine Platzwunde am Kopf sowie Prellungen am Körper.Sie begab sich in ambulante ärztliche Behandlung.
Strafuntersuchung eröffnet
Nach der erfolgten Anzeige und Tatbestandsaufnahme wurde der Beschuldigte, der bereits wegen Gewaltausbrüchen aktenkundig ist, in Haft gesetzt. Das Opfer wurde durch einen Facharzt des Instituts für Rechtsmedizin Aarau untersucht. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete eine Strafuntersuchung wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Körperverletzung.
Sie beantragt beim Zwangsmassnahmengericht die Anordnung von Untersuchungshaft. Es soll in der Folge das Gefährlichkeitspotential eingehend abgeklärt werden.