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Kleindöttingen: Versuchter Banküberfall mit Bombendrohung

Eine 34-jährige Frau drohte am Bankschalter mit einer Bombe und versuchte, auf diese Weise Geld zu rauben. Als die Bank die Polizei alarmierte, flüchtete die Frau ohne Beute. Die Kantonspolizei konnte die mutmassliche Täterin kurz danach festnehmen. Sie befindet sich in Untersuchungshaft. Eine Bombe war nicht im Spiel.

Die mutmassliche Täterin betrat am Donnerstag, 21. September 2006, um 15:00 Uhr die Filiale der Raiffeisenbank. Die Frau trug eine Baseballmütze, hatte eine Sonnenbrille aufgesetzt und führte eine Tragtasche mit sich. Sie trat an den Schalter heran und händigte dem Bankangestellten einen Zettel aus. Darauf notiert war die Forderung nach Geld und der Hinweis auf eine Bombe, welche sich in der Tragtasche befinde. Der Angestellte alarmierte umgehend die Kantonspolizei. Als die mutmassliche Täterin dies bemerkte, flüchtete sie unverrichteter Dinge. Die Polizei löste sofort eine Fahndung aus.

Nur Minuten später traf eine Patrouille der Kantonspolizei in der Umgebung eine Fussgängerin an, auf welche das Signalement zutraf. Die Polizisten nahmen die Frau fest. Wie sich zeigte, handelte es sich tatsächlich um die mutmassliche Täterin. In der Folge fand die Polizei auch die Tragtasche, welche die Frau auf ihrer Flucht weggeworfen hatte. Die Tasche enthielt keine Bombe, sondern lediglich einen Stein.

Das Bezirksamt setzte die in der Region wohnhafte Schweizerin in Untersuchungshaft. Bei einer ersten Befragung sprach die Frau von einer Verzweiflungstat und machte finanzielle Schwierigkeiten geltend.