Kanton Aargau: Normales Wochenende für die Kantonspolizei
Bei der Kantonspolizei gingen an diesem Wochenende etliche Meldungen von Streitigkeiten, Schlägereien und Häuslicher Gewalt ein. Zudem sind auch diverse Einbruchdiebstähle und Verkehrsunfälle zu verzeichnen. Grössere Ereignisse und schwere Verkehrsunfälle blieben aus.
Auch an diesem Wochenende arteten Meinungsverschiedenheiten vielerorts zu Streitigkeiten und Schlägereien aus. Seit Freitagabend gingen bei der Kantonspolizei 16 entsprechende Meldungen ein. In den meisten Fällen handelte es sich bei den Rivalen um junge Erwachsene. Mehrheitlich ereigneten sich die Vorfälle vor Lokalen, aber auch an Fest- und Fasnachtsanlässen. Vier Personen wurden verletzt, wobei zweien die Zähne herausgeschlagen wurden. Auffällig ist, wie oft wegen Kleinigkeiten die Fäuste eingesetzt werden.
Wegen Häuslicher Gewalt mussten Kantonspolizei und Regionalpolizeien achtmal ausrücken. Meist handelte es sich um Streitigkeiten unter Ehegatten. Ein Mann, welcher seine Ehefrau geschlagen hatte, wurde inhaftiert. In einem anderen Fall stürzte eine Frau im Verlauf eines Streits und verletzte sich. Sie musste sich im Spital untersuchen lassen.
Bis am Sonntagnachmittag gingen bei der Einsatzzentrale gegen 20 Meldungen von Einbruchdiebstählen ein. Die Tatorte verteilen sich auf das gesamte Kantonsgebiet. Betroffen war hauptsächlich der Wohnbereich, wobei dieTäterschaft in mehreren Fällen Bargeld, Uhren und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken erbeutete. In Mellingen entwendeten unbekannte Einbrecher bei einem Garagenbetrieb vier exklusive Motorräder im Wert von rund einer halben Million Franken (separate Medienmitteilung).
Die Kantonspolizei verzeichnete ferner 16 Verkehrsunfälle, bei denen es mehrheitlich bei Blechschaden blieb. Sechs Personen, davon vier Fussgänger, wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Ein Lenker war alkoholisiert und musste eine Blutprobe abgeben.