Kanton Aargau: Mit rund 240 Kilogramm Marihuana gehandelt
Die Kantonspolizei Aargau hat ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen 13 Personen abgeschlossen. Ihnen wird der banden- und gewerbsmässige Handel mit insgesamt rund 240 kg Marihuana und anderen Betäubungsmitteln zur Last gelegt. Ferner geht es um Geldwäscherei im Umfang von rund 4.7 Millionen Franken.
Die Beschuldigten, zwölf Männer und eine Frau, sind im Alter zwischen 24 und 51 Jahren und leben mehrheitlich im Baselbiet. Bei zehn von ihnen handelt es sich um türkische Staatsangehörige. Die übrigen drei sind Schweizer. Die Mehrheit der Betroffenen befand sich vorübergehend in Untersuchungshaft. Inzwischen sind alle von ihnen wieder auf freiem Fuss.
Dem Drogenring auf die Spur kam die Kantonspolizei im Oktober 2004. Damals hatte die Grenzwacht beim Grenzübergang in Stein in den Autos von zwei Türken mehrere zehntausend Euro sowie mehrere hundert Gramm Marihuana gefunden. Beide Personen waren der Kantonspolizei übergeben worden, welche Ermittlungen einleitete.
Intensive und umfangreiche Abklärungen ergaben schwerwiegende Belastungen und führten die Ermittler der Kantonspolizei zu den beteiligten Personen. Mehreren von ihnen wird banden- und gewerbsmässiger Handel mit Betäubungsmitteln, vorab Marihuana und Haschisch, zur Last gelegt. Dabei handelt es sich um grosse Mengen, insgesamt rund 240 Kilogramm Marihuana und knapp 400 Gramm Haschisch. Bei Hausdurchsuchungen fand die Polizei mehrere Kilogramm beider Betäubungsmittel. Zudem stellte sie Bargeld in der Höhe von insgesamt rund 170'000 Franken sicher.
Vier der involvierten türkischen Staatsangehörigen wird vorgehalten, den Erlös aus dem Drogenhandel durch Geldtransfers nach dem Ausland "reingewaschen" zu haben. Der Deliktsbetrag beläuft sich hier auf rund 4.7 Millionen Franken.
Die Kantonspolizei hat das umfangreiche Ermittlungsverfahren vor wenigen Wochen abgeschlossen und die Akten an das zuständige Bezirksamt weitergeleitet.