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Kanton Aargau: 130 Velos ohne Licht unterwegs

Im Rahmen der Aktion "LUX" wurden rund 1'600 Fahrzeuge auf deren Beleuchtung überprüft. Allein 130 Fahrräder waren ohne Licht unterwegs.

Die Kantonspolizei Aargau führte zusammen mit den organisierten Stadt-, Regional- und Gemeindepolizeien zwischen dem 7. und dem 11. November 2005 wiederum die Aktion "LUX" durch. Dabei wurden jeweils in den Abendstunden auf dem gesamten Kantonsgebiet gezielte Kontrollen der Fahrzeugbeleuchtung durchgeführt. Das Schwergewicht lag bei den Fahrrädern und Motorfahrrädern. Insgesamt wurden rund 1'600 Fahrzeuge kontrolliert, davon 515 Fahrräder und 92 Mofas. 130 Velofahrer mussten aufgrund fehlender Beleuchtung gebüsst oder der zuständigen Schulpflege zur Anzeige gebracht werden. Weitere 54 wurden verwarnt, da nur eines der vorgeschriebenen Lichter brannte. Überdies wiesen 25 Fahrräder keine Vignette und damit keinen Versicherungsschutz auf.
Im weiteren wurden 124 Automobilisten wegen mangelhafter Beleuchtung verwarnt. Weitere neun Lenker mussten allerdings verzeigt werden, da ihr Fahrzeug vorne einseitig gänzlich unbeleuchtet war. Bei den Kontrollen im Rahmen der Aktion "LUX" wurden neben verschiedenen anderen Strassenverkehrsdelikten auch ein mit Führerausweisentzug belegter und fünf alkoholisierte Personenwagenlenker festgestellt.
Im Hinblick auf die bevorstehenden Wintermonate ist bei allen Fahrzeugen eine einwandfreie Beleuchtung unerlässlich. Besonders wichtig ist dies für Zweiradfahrer, sind sie doch besonders gefährdet, von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen zu werden.