Kaiserstuhl: Drei Verletzte und grosser Sachschaden wegen Schwelbrand
Im Erdgeschoss eines älteren Wohnhauses brach gestern Abend ein Schwelbrand aus. Durch den dichten Qualm zogen sich drei Bewohner des Hauses eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Es entstand grosser Sachschaden.
Ein Anwohner bemerkte am Dienstag, 15. Juli 2008, kurz vor 20:15 Uhr, dass bei einem Gebäude am Widderplatz dichter Rauch aufstieg. Die Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehren Kaiserstuhl-Fisibach, Siglistorf-Wislikofen und Zurzach drangen unter Atemschutz ins betroffene Altstadthaus ein. In einem als Keller genutzten Raum im Erdgeschoss stiess die Feuerwehr auf einen Schwelbrand. Es gelang, diesen zu löschen, bevor dieser auf andere Teile des fünfstöckigen Hauses übergreifen konnte.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs hatte sich die drei Bewohner des Hauses darin aufgehalten. Sie konnten sich in Sicherheit bringen, zogen sich durch den dichten Qualm allerdings eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Die Sanität der Feuerwehr brachte sie zur ambulanten Behandlung ins Spital Bülach.
Der Sachschaden an Gebäude und Mobiliar beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 200'000 Franken. Dieses bleibt bis auf weiteres unbewohnbar. Russ und Rauch zogen auch die angebauten Nachbarsgebäude in Mitleidenschaft.
Nach ersten Erkenntnissen muss der Brand im Zusammenhang mit Schweissarbeiten ausgebrochen sein. Die näheren Umstände müssen noch geklärt werden.