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Hunzenschwil: Wegen vereister Frontscheibe verunfallt

Wegen einer vereisten und beschlagenen Frontscheibe verursachte heute Morgen eine Automobilistin einen Selbstunfall. Die Kantonspolizei verzeigte neben ihr auch weitere Automobilisten, die mit vereisten Scheiben unterwegs waren. Zudem wurde ein Lastwagenfahrer verzeigt, dessen Fahrzeug Eisbrocken verlor.

In ihrem Mitsubishi war die 22-jährige Frau am Montag, 4. Januar 2010, gegen 6.30 Uhr in Hunzenschwil auf der Hauptstrasse unterwegs. Weil die Frontscheibe des Autos vereist und beschlagen war, sah die Frau nicht, dass sie in die Fahrbahnmitte geriet. Dort prallte das Auto frontal gegen einen Inselschutzpfosten. Die junge Frau blieb unverletzt. Am Auto entstand hingegen Totalschaden im Umfang von rund 6'000 Franken.

Unabhängig von diesem Verkehrsunfall hielt die Kantonspolizei zur gleichen Zeit gezielt Ausschau nach Autos, deren Frontscheiben nur ungenügend vom Eis befreit waren. Prompt wurden weitere drei solche Automobilisten festgestellt und zur Anzeige gebracht.

Die Kantonspolizei weist darauf hin, dass die Frontscheiben und mindestens die beiden vorderen Seitenscheiben sowie die Aussenspiegel vom Eis befreit werden müssen. Die Kantonspolizei führt regelmässig Kontrollen durch und verzeigt fehlbare Lenker konsequent.

Im Lauf des Vormittags meldete ein Automobilist von der A1 bei Oftringen, dass bei einem in Richtung Zürich fahrenden Lastwagen ständig Eisbrocken auf die Fahrbahn fielen. Eine Patrouille der Kantonspolizei konnte den Lastwagen etwas später anhalten. Dabei stellten die Polizisten fest, dass die Plane des Aufbaus tatsächlich mit Eis bedeckt war, vom dem sich laufend Brocken lösten. Die Kantonspolizei verzeigte den Lenker.