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Hermetschwil-Staffeln / Villmergen: Lenker unter Alkoholeinfluss verursachen Selbstunfälle

Zwei alkoholisierte Automobilisten kamen je in einer Kurve von der Strasse ab. Eines der Autos prallte gegen einen Baum, wobei die Feuerwehr den eingeklemmten Beifahrer befreien musste.

Am Mittwoch, 7. Dezember 2005, ging kurz vor Mitternacht die Meldung über einen Selbstunfall im Ausserortsbereich bei Hermetschwil-Staffeln ein. Wie sich zeigte, war ein Ford Escort gegen einen Baum geprallt. Das Fahrzeug war vorgängig von Waltenschwil in Richtung Bremgarten unterwegs gewesen und im Bereich einer Kurve von der Strasse abgekommen. Der aus der Region stammende 37-jährige Schweizer Lenker erlitt leichte Verletzungen. Aufgrund des Verdachts auf Alkohol- und Drogeneinfluss wurde bei ihm eine Blut- und Urinprobe genommen. Der 20-jährige Beifahrer wurde im stark beschädigten Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Die Ambulanz brachte den mittelschwer verletzten Mann ins Spital Muri.
In der gleichen Nacht verfehlte ein Automobilist gegen 0300 Uhr innerhalb von Villmergen eine Kurve und prallte gegen eine niedrige Gartenmauer. Der 25-jährige Lenker aus dem Kanton Bern versuchte vergeblich, das festsitzende Fahrzeug aus eigener Kraft zu befreien. Eine Anwohnerin bemerkte dies und verständigte die Kantonspolizei. Diese traf den Automobilisten unverletzt, jedoch in alkoholisiertem Zustand an. Auch bei ihm wurde eine Blutentnahme angeordnet. Beiden Unfallverursachern wurde der Führerausweis auf der Stelle zu Handen des Strassenverkehrsamtes abgenommen.