Gränichen / Beinwil am See: Selbstunfälle verliefen glimpflich
Am frühen Morgen prallte in Gränichen ein stark alkoholisierter Automobilist in einer Kurve unter anderem gegen einen Baum. Früher in der Nacht überschlug sich in Beinwil am See das Auto eines 17-jährigen während einer Strolchenfahrt. Letzterer wurde leicht verletzt.
Gegen Kandelaber und Baum geprallt
In seinem Mitsubishi Colt fuhr der 23-jährige Schweizer am Sonntag, 1. Mai 2011, kurz vor 5.30 Uhr auf der Hauptstrasse von Gränichen in Richtung Teufenthal. Vermutlich aufgrund übersetzter Geschwindigkeit verlor er in der langgezogenen Linkskurve im Gebiet «Bleien» die Herrschaft über das Auto. Dieses kam von der Fahrbahn ab, prallte zuerst gegen einen Kandelaber und dann noch gegen einen Baum. Schliesslich kam das demolierte Auto auf der angrenzenden Wiese zum Stillstand.
Der 23-Jährige blieb unverletzt. Die Kantonspolizei stellte allerdings fest, dass er stark alkoholisiert war. Der Atemlufttest ergab einen Wert von gegen zwei Promille. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben. Danach nahm ihm die Kantonspolizei den Führerausweis auf der Stelle ab.
Am Auto entstand Totalschaden. Der gesamte Sachschaden samt dem Kandelaber und dem Baum beläuft sich auf rund 18'000 Franken.
Auf Strolchenfahrt verunfallt
Etwa um drei Uhr verlor ein 17-jähriger Schweizer auf einer Spritzfahrt mit einem entwendeten Auto in Beinwil am See die Herrschaft über das Fahrzeug. Dieses stürzte eine Böschung hinunter, überschlug sich und blieb bei einem Wohnhaus im Kirchmoos stark beschädigt auf dem Dach liegen.
Die erst später durch Drittpersonen verständigte Polizei traf den 17-Jährigen am frühen Morgen an dessen Wohnort an. Er war nur geringfügig verletzt.
Die Umstände der Strolchenfahrt müssen noch geklärt werden. Als Unfallursache stehen übersetzte Geschwindigkeit und fehlende Fahrpraxis im Vordergrund. Die Kantonspolizei wird den Burschen an die Jugendanwaltschaft verzeigen.