Hauptmenü

Alle KAPO-Medienmitteilungen

Geltwil: Unsanfte Landung eines Helikopters

Anlässlich eines sogenannten Kontrollfluges führte vermutlich ein technischer Defekt im Bereich des Rotors zur Bruchlandung eines Helikopters. Die beiden Piloten kamen mit dem Schrecken davon. Der Schaden am Helikopter wird auf rund 200'000 Franken geschätzt.


Am Mittwochnachmittag, 19. März 2003, befand sich der Enstrom-Helikopter der in Buttwil stationierten Pilotenschule auf einem periodischen Kontrollflug, den ein bereits ausgebildeter Helikopterpilot, 43-jährig, mit einem Fluglehrer, 32-jährig, absolvierte. Um ca. 16.50 Uhr traten im Steigflug plötzlich Probleme auf. Der Helikopter befand sich 100 bis 150 Meter über dem Boden, als eine heftige Vibration auftrat und die Drehzahl des Rotors stark abnahm. Der Fluglehrer übernahm sofort das Steuer und leitete mit einer Autorotation eine Notlandung ein. Bedingt durch den Defekt ging aber der Helikopter schneller zu Boden, als in einer solchen Situation üblich. In der Folge war das Aufsetzen auf dem Boden so heftig, dass der Helikopter beschädigt wurde. Die beiden Piloten blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon. Der Schaden am Helikopter beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 200'000 Franken.
Wie bis jetzt feststeht, muss von einem technischen Defekt im Bereich des Rotors ausgegangen werden. Zur Klärung der genauen Ursache wurde ein Spezialist des Büros für Flugunfalluntersuchung beigezogen.