Frick: Problemperson in Klinik eingewiesen
Der wegen Drohungen mit einer Pistole in Hunzenschwil und Aarau am Samstag verhaftete Mann, wurde in die Psychiaterische Klinik Königsfelden eingewiesen. Aufgrund des Geisteszustandes des Täters sowie der vorgefundenen Waffen, ist die Polizei erleichtert, den Mann festgenommen und sein eindrückliches Waffenarsenal sichergestellt zu haben.
Der am Samstag, 26.07.2003, durch die Sondereinsatzgruppe "Argus" verhaftete 29-jährige Schweizer wurde auf Verfügung des Bezirksarztes in die Psychiatrische Klinik Königsfelden eingewiesen.
Der Mann konnte in seiner Wohnung, im Bett liegend, in einer Blitzaktion überwältigt werden.
Wie gefährlich der Mann war, zeigte sich, dass dieser neben sich auf dem Kopfkissen griffbereit eine mit Hohlspitzmunition (eine nach Waffenrecht verbotene Munition) durchgeladene Pistole hatte. Zudem konnten in der Wohnung eine sehr grosse Anzahl Messer, eine geladene "Pump-Action",zwei Pistolen und andere verbotene Waffen sowie erhebliche Mengen von Munition sichergestellt werden. Die an der Wand hängenden Selbstporträts, im schwarzen Tenue und beim Waffentraining, machen deutlich, dass der Mann die Waffenhandhabung beherrscht.
Dank den raschen Meldungen an die Polizei, dem richtigen Verhalten der Opfer, welche sich nicht provozieren liessen sowie der schnellen Verhaftung, konnte ein, infolge seines geistigen Zustandes, gefährlicher Mann rechtzeitig angehalten werden.
Wann und wo der Mann die Waffen erwarb, ist Gegenstand der Ermittlungen. Bei der Kapo Aargau ist er nicht als Waffenbesitzer bekannt d.h. seit der Einführung des neuen Waffengesetzes am 01.01.1999, hat er offiziell keine Waffe beantragt.
Zwischenzeitlich wurde zudem bekannt, dass der gleiche Täter am Samstag, 26.07.03, bereits in Lenzburg einem Autofahrer mit der Waffe drohte. Auch dieser wurde vom Motorradlenker überholt und ohne Grund bedroht. Die Polizei bittet Personen, welche zu den Vorfällen Angaben machen können oder allenfalls selber bedroht wurden, sich bei der Kantonspolizei Lenzburg, Tel. 062 886 01 17, zu melden.