Eiken / Rheinfelden (A3): Ausgeschriebener Rumäne zu schnell unterwegs
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle mass die Kantonspolizei heute Nacht auf der A3 zwei ausländische Autos mit hoher Geschwindigkeit. Bei der späteren Anhaltung zeigte sich, dass einer der rumänischen Insassen zur Verhaftung ausgeschrieben war.
Die Kantonspolizei Aargau führte in der Nacht auf Donnerstag, 27. Juni 2013, auf der A3 bei Eiken eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei erfasste das Radargerät weit nach Mitternacht zwei Autos, die hinter einander mit Geschwindigkeiten von gegen 170 km/h in Richtung Basel fuhren. Der Polizist, welcher das Radargerät bediente, verbreitete dies über Funk. In der Folge stoppte eine Polizeipatrouille die beiden Renaults bei Rheinfelden-Ost.
Eines der Autos war mit vier, das andere mit zwei Rumänen aus dem Elsass besetzt. Die Kantonspolizei brachte die sechs Männer auf das nahe Zollamt und überprüfte sie dort eingehend. Dabei zeigte sich, dass einer von ihnen wegen Einbruchdiebstahls zur Verhaftung ausgeschrieben war. Der 33-Jährige wurde in der Folge inhaftiert.
Da der Verdacht bestand, dass die Rumänen auf Einbruchstour gewesen sein könnten, durchsuchten Spezialisten der Schweizer Grenzwache die Autos gründlich. Da ihnen keine entsprechenden Straftaten nachgewiesen werden konnten, musste die Polizei die übrigen fünf wieder laufen lassen. Die beiden Lenker wurden aufgrund der Geschwindigkeitsüberschreitung verzeigt.