Döttingen: Ursache für Kollision weitgehend geklärt (Nachtrag)
Die bisherigen Ermittlungen haben gezeigt, dass die gestrige Zugskollision auf menschliches Versagen zurückzuführen ist.
Im Rahmen der laufenden Strafuntersuchung, welche die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach gestern eröffnet hat, liegen erste Erkenntnisse zur Unfallursache vor. So steht fest, dass der Lokomotivführer des Personenzugs ein Signal überfahren hat. Der in Richtung Koblenz aus dem Bahnhof rollende Regionalzug kollidierte folglich im Bereich einer Weiche mit der Lokomotive, die von Koblenz her in den Bahnhof einfuhr.
Mehrere der 30 Fahrgäste wurden zur Untersuchung in die Kantonsspitäler Aarau und Baden sowie ins Spital Leuggern gebracht. Soweit der Kantonspolizei heute bekannt ist, mussten zwei Personen aufgrund leichter Verletzungen über Nacht überwacht werden. Sie konnten das Spital heute wieder verlassen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Triebwagen des Personenzugs aus den Schienen gehoben. Am Rollmaterial sowie an den Gleisanlagen entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Millionenhöhe.